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HarmoS

Harmonisierung der obligatorischen Schule

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Am 21. Mai 2006 haben das Schweizer Stimmvolk und alle Stände die revidierten Bildungsartikel in der Bundesverfassung mit 86% Ja-Stimmen angenommen. Seither sind die Bildungsverantwortlichen per Verfassung verpflichtet, wichtige Eckwerte im Bildungsbereich gesamtschweizerisch zu harmonisieren. Für die obligatorische Schule haben die Kantone diesen Verfassungsauftrag wahrzunehmen.

HarmoS-Konkordat

Die "Interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der obligatorischen Schule" (HarmoS-Konkordat) enthält Bestimmungen zur Dauer und zu den Zielen der Bildungsstufen, zum Sprachenunterricht sowie zu Blockzeiten und Tagesstrukturen. Gleichzeitig werden die bisherigen nationalen Lösungen im Schulkonkordat von 1970 bezüglich Schuleintrittsalter und Schulpflicht aktualisiert. Das Konkordat ist am 1. August 2009 in Kraft getreten.

Beim Vollzug des HarmoS-Konkordats stellt die Überprüfung des Erreichens der nationalen Bildungsziele in den kommenden Jahren ein Schwerpunkt dar.

Dokumentation

Themen

Bilanz 2019

Die EDK hat im Juni 2019 zum zweiten Mal in einem Bericht die Harmonisierung der verfassungsmässigen Eckwerte (Art. 62 Abs. 4 Bundesverfassung) für den Bereich der obligatorischen Schule bilanziert. Sofern diese Eckwerte von Artikel 62 Absatz 4 BV im HarmoS-Konkordat konkretisiert sind, hat man sich bei der Bilanz auf die Lösungen des Konkordats gestützt. Die Verfassungspflicht zur Harmonisierung dieser Eckwerte gilt für alle Kantone. Gleichzeitig geht das Konkordat über die Harmonisierungsgegenstände der Bundesverfassung hinaus (z.B. Blockzeiten und Tagesstrukturen). Das ist nicht Teil der Bilanz.

Dokumentation

Kontakt

Reto Furter, Leiter Koordinationsbereich Obligatorische Schule, Kultur und Sport
Kontakt-Mail EDK
+41 (0)31 309 51 11