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04.03.2026

La CDIP, une conférence dédiée à l’instruction publique, oui, mais aussi à la culture et au sport

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Mit der Konferenz der kantonalen Kulturbeauftragten (KBK) und der Konferenz der kantonalen Sportbeauftragten (KKS) gibt es zwei Fachkonferenzen unter dem Dach der EDK. Diese stellen den interkantonalen Austausch in den Bereichen Kultur und Sport sicher. In den letzten Jahren hat sich zudem die Behandlung politischer Kultur- und Sportgeschäfte etabliert und weiterentwickelt.

Porträt von Anna Bütikofer

Autorin: Anna Bütikofer, Leiterin Koordinationsbereich Obligatorische Schule, Kultur & Sport

Kultur und Sport in allen Facetten

Sowohl die Kultur als auch der Sport sind in den meisten Kantonsverwaltungen strukturell bei der Bildung respektive Erziehung angesiedelt. Auf interkantonaler Ebene verantwortet daher die EDK diese beiden Themenbereiche – getreu dem Slogan «Gemeinsam für Bildung, Kultur und Sport».

EDK Claim

Inhaltlich deckt die EDK das gesamte Spektrum von Kultur- und Sportbelangen ab, nicht nur den Schulsport oder die kulturelle Bildung. Die Fachkonferenz KKS befasst sich unter anderem mit Inklusion und mit ethisch wertvollem Sport oder mit neuen Kursformaten in Jugend und Sport (J+S), dem Rückgrat der Schweizer Sportförderung. Die Fachkonferenz KBK setzt sich beispielsweise mit Themen wie der Laien- und Professionellenkultur oder der Salärentwicklung von Kulturschaffenden auseinander. 

Zur Erörterung kulturpolitischer Fragestellungen tagte die EDK im März 2016 erstmals als Konferenz der Kulturdirektorinnen und -direktoren. Eingeladen waren alle für die Kultur zuständigen Regierungsrätinnen und Regierungsräte, das heisst auch Nichtmitglieder der EDK. Inzwischen findet diese Konferenz in der Regel einmal jährlich zu ausgewählten kulturpolitischen Themen innerhalb der ordentlichen Sitzungen statt.  

Auch die für den Sport zuständigen Regierungsrätinnen und -räte trafen sich in den letzten Jahren regelmässig zum informellen Austausch. Dies geschah etwa am Magglingertag oder anlässlich sportlicher Grossanlässe wie der Biathlon Weltmeisterschaften 2025 in Lenzerheide. Erstmals soll ein solcher informeller Austausch im Jahr 2027 auf Einladung der EDK organisiert werden.

KBK und KKS: Bewährte Plattformen für den fachlichen Austausch

Die KBK blickt auf eine mittlerweile 40-jährige Geschichte zurück. Unter dem Titel «Die Summe aller Teile bilden» ist kürzlich eine Studie erschienen, die sich mit der Entwicklung der KBK seit ihren Anfängen befasst. Die KKS wurde Mitte der 1990er-Jahre auf Initiative des damaligen Sportbeauftragten des Kantons Bern ins Leben gerufen. 

Die COVID-19-Pandemie in den Jahren 2020–2022 zeigte eindrücklich auf, weshalb die KBK und die KKS im föderalen Staatskonstrukt unverzichtbar sind. Die vom Bundesrat während der ausserordentlichen Lage teils im Wochenrhythmus verfügten Massnahmen betrafen auch den Kultur- und Sportsektor stark. Fachliche Begleitgruppen mit Vertreterinnen und Vertretern aus der KBK respektive der KKS prüften die vom Bund vorgeschlagenen Massnahmen innerhalb kürzester Zeit auf ihre Praxistauglichkeit. Sie erarbeiteten Vorschläge, um den Kulturbetrieb und das Sporttreiben der jeweiligen Situation bestmöglich anzupassen. 

Ein Theaterensemble probt ein Stück auf der Bühne
Mädchen und Jungen rennen auf einer Rennbahn

Für den Kultursektor erliess der Bund im März 2020 ein Notstandsgesetz, das die Entschädigung für Einkommensausfälle von Kulturorganisationen und Kulturschaffenden vorsah. Das Gesetz folgte dem Grundsatz der Subsidiarität und verwies potenzielle Gesuchstellende an die Kantone. In der Folge fungierte die KBK als Vollzugsorgan der COVID-19-Kulturverordnung des Bundes. 

Die Herausforderungen haben sich seither verändert, der Blick in die Zukunft der KBK und der KKS bleibt jedoch vielversprechend: Die Mitglieder der KBK und der KKS sind nicht zuletzt aufgrund der Erfahrungen in der Corona-Krise näher zusammengerückt. Gemeinsam gestalten sie die kantonale Kultur- und Sportförderung im Austausch mit dem Bund, den Städten und Gemeinden sowie mit Akteurinnen und Akteuren auf gesamtschweizerischer Ebene. Die Fachkonferenzen sind heute nicht mehr wegzudenken. Sie haben sich zu wichtigen Austauschpartnerinnen und -partnern entwickelt und vertreten die Interessen der Kantone gegenüber allen Staatsebenen. 

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